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Aufführung „Der kleine Prinz“ in der Comenius Realschule

Wertheim-Bestenheid – „Phänomenal“- so kommentierte der Würzburger Komponist und Hochschuldozent András Hamary die Aufführung, die die Comenius Realschule gemeinsam mit Pianist Frédéric Otterbach rund um Hamarys Werk „Der kleine Prinz – 10 Klavierstücke“ aus dem Jahr 2016 entwickelt hatte.  „Es war ein kurzweiliger Abend, ich habe mich keine Minute gelangweilt“, fügte Hamary hinzu. Und dem stimmten wohl alle der zahlreichen Besucher der Veranstaltung am Dienstagabend in der Mensa der Schule zu. Dies zeigte der lang anhaltende Applaus, mit dem die jungen Künstler abschließend belohnt wurden.

 

Er wirkt noch immer, der alte Zauber der 1943 erschienen Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine des Saint-Exupéry. Und ist gleichzeitig zeitlos und hochaktuell, etwa wenn der Sternenbuchhalter die Sterne zählen und auf die Bank bringen will, ohne jeden praktischen Nutzen, und der kleine Prinz das für „lustig, aber nicht ernsthaft“ hält. Die teils bekannten, teils unbekannteren Szenen wurden von den Mitwirkenden der Theater-AG unter Leitung von Bernadette Braunbeck umgesetzt. Dabei durfte jede und jeder mal in die Rolle des kleinen Reisenden schlüpfen, immer gekennzeichnet durch den Seidenschal. Ausdrucksstark stellten die Jungschauspieler die verschiedenen Charaktere dar sowie die Fassungslosigkeit des kleinen Prinzen über die seltsame Logik der Menschen.

Dabei begnügten sie sich mit wenigen Requisiten, etwa einem Wassereimer, einem Besen oder einem Notizbuch. Das Flugzeug des notgelandeten Piloten wurde einfach aus Schachteln dargestellt. Die Schauspieler zeigten, welche erstaunlichen Effekte man mit Alltagsgegenständen erzielen kann, etwa, wenn in  der Szene „Der singende Brunnen“ immer wieder Wasser aus einem Eimer geschöpft und zurückgeschüttet wird.

Ausgangspunkt für die Inszenierung waren zehn Klavierstücke, die Otterbach vortrug. „Sehr gut gespielt – und das sind schwierige Stücke“ kommentierte sein langjähriger Lehrer Hamary. Um diese herum hatten sich die verschiedenen künstlerischen Sparten der Schule einiges überlegt. Neben den Schauspielern traten fünf Tänzerinnen, angeleitet von Tanz-AG-Leiterin Corina Grimm, auf, die ihre Interpretation der Szenen „Notlandung“ und „Die Affenbrotbäume“ schwungvoll-rhythmisch auf die Bühne brachten. Die Mädchen hatten sich beim Hören der Musik selbst überlegt, welche Bewegungen passend sind, und so spürt man beispielsweise beim abschließenden Tanz den aussichtslos scheinenden Kampf des kleinen Prinzen mit den wuchernden Affenbrotbäumen mit

Eine Besonderheit der Aufführung war sicher, dass die bildenden Künste ebenfalls integriert waren. Allen voran die Zeichnerin Piriyanga Yogendran aus der Klasse 8. Live zeichnete sie zur Musik und die Zuschauer konnten staunen, was sich da als Einstrichzeichnung nach der Methode von Saul Steinberg entwickelte. So waren die zehn Musikbeiträge nicht nur ein Genuss für das Ohr, sondern ebenso für das Auge. Doch nicht nur diese Schülerin hatte sich mit der Thematik künstlerisch auseinandergesetzt, sondern zahlreichen Schüler der Klasse 8 und 9. Die betreuende Kunstlehrerin Heike Biechele hatte sich dazu zwei Methoden überlegt: Die Achtklässler kannten die Geschichte und gestalteten ebenfalls Einstrichzeichnungen, die sie dann aus Draht nachbogen. Die Neuntklässler entwickelten zu Begriffen der Geschichte Fantasiebilder mit Kugelschreiber. Die Werke waren an den Wänden ausgestellt und brachten viele Zuschauer vor und nach der Aufführung zum Staunen. Hamary bat gar, ihm alle Bilder in Kopie zukommen zu lassen, so begeistert war er. 

Von all diesem Spektakel um sich herum ließ sich der Musikstudent Otterbach nicht ablenken und entführte so die Zuhörer in das Reich der Töne, wo man das Wasser ebenso plätschern hörte wie man die Dramatik der Notlandung am Anfang mitfühlen konnte.

Die Aufführung war der dritte Teil der Reihe „Schule trifft Hochschule“, in der die Realschule mit der Hochschule für Musik in Würzburg kooperiert. Wie Realschulrektor Hans Peter Otterbach ankündigte, sind in diesem Schuljahr noch zwei weitere Konzerte geplant. Er habe sich gefreut, so Otterbach, dass so viele Schüler anwesend waren, „denn für die machen wir die Reihe ja“.

 

Es spielten: Jenni Glok, Isabell Hirsch, Jasmin Becker, Alisa Winterholler, Heiko Müller.

Es tanzten: Mia Zanetti, Danielle Wießner, Elena Amend, Annalena Löber, Nikola Mayer

prinz 1

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prinz 4

Bildunterschrift 1, 3, 4: Die Schülerinnen der Tanz-AG setzten die Musik tänzerisch um, im Hintergrund Pianist Frédéric Otterbach

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Bildunterschrift 2: Die Schülerinnen der Theater-AG spielten Szenen aus dem „Kleinen Prinzen“, im Hintergrund Pianist Frédéric Otterbach

   

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