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Ein fröhliches Treiben herrschte am vergangenen Freitag Nachmittag in der ersten Ebene der Comenius Realschule beim inzwischen traditionellen Adventscafé. Vielfältige kulinarische Angebote, selbst hergestellte Geschenk- und Deko-Artikel zum Mitnehmen und ein buntes Bühnenprogramm sorgte bei den anwesenden Schülern, Eltern und Interessierten für einige vergnügliche Stunden.

Nach der Eröffnung durch Schulleiterin Katrin Amrhein trat als erstes die aus 35 Tänzerinnen bestehende Tanz-AG unter Leitung von Corina Grimm auf. Das einzige männliche Ensemblemitglied war leider verhindert, doch das hielt die Schülerinnen der fünften bis neunten Klasse nicht davon ab, als „X-Mas Dolls“ alles zu geben. Der Tanz der schwarz und weiß gekleideten Tänzerinnen erzählte von der Konkurrenz der Puppen eines Puppenmachers, bis sie schließlich erkennen, dass sie nur vereint stark sind. Die ältesten und routiniertesten Mitglieder der AG zeigten noch einen Tanz auf „An Angel“, den sie für die letztjährige Abschlussfeier einstudiert hatten.

Die Zirkus-AG unter Leitung von Julian Turrek verzauberte ebenfalls die Zuschauer mit ihren Tricks und ihrer akrobatischen Raffinnesse mit Tüchern und auf wackligen Brettern.

Traditionell bildet das Advents-Café seit einigen Jahren den feierlichen Rahmen für die Übergabe des Comenius Preises. Diesen erhalten Schüler, die besonders mühevoll und kreativ gestaltete Präsentationen gehalten haben. Dieses Jahr ging einer der vom Förderverein gestifteten Preise an David Kaspach (8c) für ein selbst gestaltetes Kochbuch. Gemeinsam mit seinen beiden Klassenkameradinnen Leonie Dries und Nina Mattern erhielt er einen weiteren Preis für eine Geschichts-Arbeit über die Inkas, zu denen die Schüler ein Modell einer Siedlung gebaut hatten. Das vermeintliche trockene Mathematik-Thema „Lineare Gleichungen“ schreckte Lotte Meyerholz (9b) nicht ab und sie bekam ebenfalls einen Preis für ihre gelungene Arbeit. Frank Theobald, Vorsitzender des Fördervereins, und der betreuende Lehrer Dirk Methner freuten sich über die schönen Ergebnisse.

Doch auch abseits der Bühne gab es viel zu entdecken und zu erleben: ob man den Robotern der MINT-Klasse zuschaute, sich am Dosenwerfen versuchte, Basteleien bestaunte oder sich mit den vielen süßen und salzigen Leckereien aus allen möglichen Ländern den Bauch vollstopfte – für jeden war etwas dabei.

So zogen die drei für das Fest hauptverantwortlichen Lehrer, Manuel Breitenbach, Jacqueline Sawicki und Daniel Schäfer ein positives Fazit: „Es hat alles reibungslos geklappt. Man merkt, wie routiniert die teilnehmenden Lehrkräfte mit ihren Klassen alles organisieren.“

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