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Kalender - Hinweis  

Ab sofort ist der Kalender aus datenschutz- und sicherheitsrelevanten Aspekten nur noch nach Login zugänglich. Als Eltern erhalten Sie innerhalb der ersten Schulwochen Informationen zum Zugang. (September 2018)

   

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Wertheim – Bestenheid – Ein Beatboxer im Unterricht? Lenkt der nicht vom Lernen ab und suggeriert, wie man einfach Geld verdienen kann? Ganz im Gegenteil, wie drei siebte Klassen beim Besuch des professionellen Beatboxers „Robeat“, bürgerlich Robert Wolf, erfahren durften. Er zeigte den Jugendlichen in den Workshops nicht nur, dass sie sich trauen dürfen, etwas aus sich herauszuholen, sondern auch, dass zum Erfolg viel Übung und Disziplin notwendig ist. Dabei gelang es dem 30-Jährigen, die Schüler zu motivieren und in ihrer Sprache anzusprechen.

 

Bereits zum zweiten Mal konnte Realschullehrerin Annika Kegelmann den Stuttgarter, der schon in verschiedenen Musicals wie „Die Schöne und das Biest“ aufgetreten ist, für Workshops und Auftritt an der Comenius Realschule gewinnen. Die Kosten übernahm der Förderverein.

Als Jahrgangsstufe wurde die siebte Klasse ausgewählt, da es in diesem Schuljahr keinen Musikunterricht im Stundenplan gibt. Drei der sechs Klassen wurden ausgelost.

Die „Pizzakatze“ bildete das Grundwort für das Sprechen ins Mikrofon. Und das ist gar nicht so einfach, wenn man die Vokale weglässt. Schon ist man unter den Beatboxern. Erst schüchtern ließen sich die Schüler angeregt durch die motivierenden Sprüche von Robeat auf das Experiment ein und zeigte ihre weiteren Talente: Sie begleiteten den Beatboxer auf dem Klavier, sangen oder tanzten sogar So endete der Workshop in jeder Klasse ganz unterschiedlich.

Auch die Mädchen waren voll dabei, obwohl Robeat anmerkte: „Es gibt komischer Weise keine Beatboxerinnen. Das ist eine echte Marktlücke.“

Robeat berichtete, dass er für manchen Sounds, die jetzt so leicht daherzukommen scheinen, eineinhalb Jahre üben musste. Und er bestätigte: „Jeder kann das lernen. Der eine braucht eben länger, der andere kürzer. Kommt raus aus eurer Komfortzone und arbeitet für das, was ihr wollt. Ihr wollt ja weiterkommen.“

Spätestens jetzt wird dem einen oder anderen Schüler klar, dass es bei diesen Ratschlägen nicht nur ums Beatboxen geht, sondern um jeden Traum, den sie verwirklichen wollen. Ein Appell, der vielleicht mehr bewirkt als so manche Ansprache von Lehrern oder Agentur für Arbeit.

Doch natürlich stand vor allem der Spaß im Mittelpunkt, ob beim Workshop oder nachmittags bei der Vorführung des Beatboxers, der anschließend natürlich auch für Selfies zur Verfügung stand, damit die Schüler diesen besonderen Schultag nicht so schnell vergessen.

Nadine Schmid

2019.Beatboxen

 

 

   

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